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Für die Parteifreien Kandidaten der Gemeinderatswahl 2008 findet am Samstag, 15. Dezember, ab 10 Uhr beim Seewirt in Ecking (Wintergarten)die Klausurtagung statt. Termin bitte vormerken!

03.11.2007 Annies/Helget


Stephanskirchen - Mit dem 37-jährigen Diplom-Ingenieur Christian Helget als Bürgermeisterkandidaten setzen die Parteifreien Bürger Stephanskirchen im Kommunalwahlkampf neue Akzente.

Quelle: OVB 1.12.2007 Frau Duczek

Einstimmig setzten die Vereinsmitglieder ihren zweiten Vorsitzenden auch an Platz eins der Kandidatenliste.«Als jungen, engagierten und interessanten Kommunalpolitiker» charakterisierte Vorsitzender Herbert Bauer den Anwärter für das Bürgermeisteramt. Helget stellte sich als «Praktiker» vor, der in die kommunale Arbeit, die sich zu 80 Prozent Maßnahmen mit technischem Hintergrund widme, seinen 20-jährigen Sachverstand auf diesem Gebiet einbringen wolle. Natürlich werde Helget das Rathaus «nicht auf Anhieb im Husarenstreich erobern können», betonte Bauer, doch die Bürgermeisterkandidatur sei ein guter Einstieg in die aktive Kommunalpolitik, in der Helget seit Jahren mit großem Engagement im Hintergrund mitarbeite. Bekannt werden und sich als ernst zunehmender Bürgermeisterkandidat profilieren: Dies sei nun das Ziel.

Neben dem an Platz eins gesetzten zweifachen Vater Helget, Sohn des früheren Wassermeisters der Gemeinde, wird die Kandidatenliste der Parteifreien Bürger von einer Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und Neueinsteigern geprägt. Hinter allen Namen steht Engagement auf unterschiedlichen kommunalen Ebenen - in Vereinen, Organisationen und Sozialeinrichtungen. Überraschendes Ergebnis der Nominierung: Das 86-jährige Urgestein der Parteifreien, Manfred Warkentin, der bis 1984 bereits zwölf Jahre lang die Kommunalpolitik im Gemeinderat geprägt hatte, will es noch einmal wissen und schaffte es auf Anhieb auf Platz zehn der Liste.

Attraktive Mischung

Die ersten Plätze werden durch bekannte Persönlichkeiten aus dem Gemeinderat geprägt: Auf Platz zwei der Liste nominierten die Mitglieder Dritte Bürgermeisterin Christine Annies, auf Platz drei den Fraktionsvorsitzenden Herbert Bauer, auf vier Kassierer und Gemeinderat Gerhard Scheuerer. Neu unter den ersten fünf Plätzen: die Haidholzener Zahnärztin Karin Hartmann. Die Plätze sechs bis 20 gingen an Stefan Lechner, Georg Wörndl, Robert Hartl, Barbara Maier, Manfred Warkentin, Bernhard Himmelstoß, Siegfried Tischer, Irene Wietzorek, Lore Köster, Hans Wlk, Sieglinde Zangerl, Friedrich Federkiel, Helmut Janura, Wolfgang Ringer und Karl Wenzel.

Im Kommunalwahlkampf werden die Parteifreien Schwerpunkte setzen, die bereits in ihre Haushaltsanträge eingeflossen sind. So fordert der Verein eine Familienpolitik, die Stephanskirchen zu einer der kinderfreundlichsten Kommunen im Landkreis entwickeln soll. Außerdem setzen sich die Parteifreien für die Erweiterung der Schulsporthalle Stephanskirchen um eine Zuschauertribüne, für die Errichtung eines Heimathauses und für einen Kreisel auf der Staatsstraße im Bereich Kronstauden ein.

duc OVB 1.12.2007

Warkentin bei der Aufstellungsversammlung

Manfred Warkentin stellt sich bei der Aufstellungsversammlung vor

Aufstellungsversammlung im Gasthaus Antretter

Mitglieder, Interessenten und Frau Duczek vom OVB bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Antretter

Vorstände Scheuerer, Annies, Sandbichler, Bauer

Die Vorstände Gerhard Scheuerer, Christine Annies,
Jakob Sandbichler und Herbert Bauer

Die ersten Fünf Kandidaten

Die ersten Fünf der Liste: Scheuerer, Dr. Hartmann, Helget, Annies und Bauer
                                                                        Foto: Dörfler Georg jun.

Marion Helget, Eny Zimmermann und Lore Köster. Unsere neuen Mitglieder

Unsere neuen Mitglieder: Marion Helget, Eny Zimmermann und Lore Köster



Die Parteifreien laden ein zur Jahreshauptversammlung mit Kandidatenaufstellung für die Gemeinderatswahl 2008 am Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, im Gasthof Antretter (großer Saal).

Tagesordnungspunkte sind unter anderen Berichte und Neuwahlen des Vorstands sowie die Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten und der Kandidaten für die Gemeinderatswahl. Als Kandidat für den Gemeinderat kann sich jeder Gemeindebürger, der keiner politischen Partei angehört, aufstellen lassen.Kandidatenvorschläge sind rechtzeitig beim Vorstand der Parteifreien einzureichen. Die Aufstellung der Kandidatenliste ist laut Satzung nur den Mitgliedern der Parteifreien Bürger Stephanskirchen e.V. vorbehalten. Entsprechende Beitrittserklärungen können bei der Vorstandschaft angefordert werden. E-Mail: christian.helget@parteifrei.de oder Gerhard Scheuerer, SteWa-Markt Stephanskirchen.    OVB 20.12.2007



Wie berichtet, wird für das geplante Senioren- und Pflegeheim in Schloßberg ein Name gesucht. Von den Parteifreien Bürgern Stephanskirchen wurde dazu ein Preisausschreiben initiiert.

Unter allen Teilnehmern, die Vorschläge einbrachten, wurde ein Abendessen für zwei Personen im Gasthaus Antretter verlost. Zur Ziehung trafen 1. Vorstand und Gemeinderat Herr Herbert Bauer, 3. Bürgermeisterin Frau Christine Annies und 2. Vorstand Herr Christian Helget im Achenfeld zusammen. Als Glücksfeen fungierten Vivian (2 ¾ Jahre) und Lilian Helget (ein Jahr). Als Gewinner wurde Herr Walter Schmaus, Haidholzen, gezogen. Sein Vorschlag „Inn-Lände-Hof" kam jedoch nicht in die zweite Runde, aber dabei sein ist halt doch alles bzw. nur wer mitmacht kann gewinnen. Wir gratulieren dem Ehepaar Schmaus und bedanken uns bei allen Teilnehmern!

Herbert Bauer, Christine Annies, Lilian, Christian und Vivian Helget

Herbert Bauer, Christine Annies, Christian Helget und
die Glücksfeen Lilian und Vivian bei der Verlosung.


Wie geht´s mit dem Namen weiter?

Es sind noch vier Namen in der engeren Wahl. Ein Favorit ist der Traditionsname „Leonhardihof", eingereicht von Georg Plankl, Vogtareuth, dicht gefolgt vom sympathisch, modern klingenden „Christinenhof". Hier könnte die Tochter Christine des Investors Pate stehen. Etwas abgeschlagen der Florianihof. Dieser Vorschlag resultierte aus der direkten Nachbarschaft mit den Floriansjüngern der Schloßberger Feuerwehr in der Hoffeldstraße. Als vierter Name ist noch der „Nikolaihof" im Rennen. Dieser Vorschlag wurde bereits im Vorfeld des Preisausschreibens vom Ortsheimatpfleger eingebracht. Unserer Meinung nach wird aber mit dem Namen „Nikolai" zu leicht ein Bezug zu Rosenheim hergestellt. Hier gibt es die Nikolaistraße und die St.-Nikolaus-Kirche. Dies dürfte bei der späteren Orientierung von Besuchern, die nach dem Heim suchen, eher hinderlich sein. Ebenfalls verliert die Eigenständigkeit unserer Gemeinde Stephanskirchen zu Rosenheim. Welcher Name wohl das Rennen macht? Es bleibt spannend!

Ihre Parteifreien Bürger Stephanskirchen

Gemeindekurier August 2007


Der Baubeginn ist im Herbst geplant, Interessenten können sich jedoch bereits jetzt ein Bild über die Angebote des geplanten Seniorenheimes in Stephanskirchen machen. Und auch die Namenssuche, bei der sich die Parteifreien Bürger besonders engagieren, schreitet voran.

Stephanskirchen --32 Vorschläge für den Titel des neuen Senioren- und Pflegeheimes an der Hoffeldstraße in Schloßberg hatten die Bürger im Rahmen eines Wettbewerbes bei den Parteifreien Bürgern eingereicht. Bei einem Treffen der Betreiber der Anlage, der Wohn- und Pflegeheim Betriebs GmbH, Stefan Mayer und Alois Reif, mit Stephanskirchens Dritter Bürgermeisterin Christine Annies und Christian Helget, Zweiter Vorsitzender der Parteifreien Bürger, hatten sich vier mögliche Namen herauskristallisiert.

In die engere Wahl kamen nach Informationen der Parteifreien Bürger «Leonhardihof», «Florianihof», «Christinenhof» und «Nikolaihof». Die bereits existierenden Seniorenheime der Betreiber, der «Georgihof» und «Stephanihof», sind bereits nach Schutzpatronen der jeweiligen Ortschaften in Bernau und Halfing benannt worden. Das Anwesen in Rimsting hieß vorher schon «Finkenhof». «Der endgültige Name kann erst nach eingehender Prüfung bereits existierender Namensschutzrechte festgelegt werden», betonten die Betreiber Alois Reif und Stefan Mayer bei dem Treffen.

«Nikolaihof» lautete bereits im Vorfeld ein Vorschlag von Stephanskirchens Ortsheimatpfleger Karl Mair. Der heilige Nikolaus wäre als Namensgeber durchaus möglich, hatte Mair in einer Stellungnahme an die Verwaltung betont. Die frühere Schlosskapelle St. Georg habe als Vorläuferin der heutigen Schloßberger Pfarrkirche St. Nikolaus als Nebenpatron verehrt. Als Patron der Schiffer und Flößer sei der heilige Nikolaus für die Bevölkerung in Schloßberg und Hofleiten stets von großer Bedeutung gewesen, hatte Mair argumentiert. Eine Flurbezeichnung biete sich für das Seniorenheim nicht an. Der Bauplatz werde erstmals bebaut, so dass es keinen Hofnamen gebe, der für eine Namensgebung verwendbar sei. duc  OVB 12.07.2007


Der Sportverein Schloßberg Stephanskirchen hatte anläßlich seiner 60 Jahr
Feier zum Promi-Staffel-Lauf am 24. Juni geladen und alle waren gekommen.
Spannung lag in der Luft, als der Startschuß zum dritten Ausscheidungslauf
in
der 4 x 100 Meter Staffel ertönte. Startläufer und Gemeinderat Jakob
Sandbichler startete in Lederhose und mit Haferlschuhen und konnte dank
riesiger Sprint-Schritte den Stab als erster an den 2. Vorstand Christian
Helget übergeben. Christian, welcher vom Übungsmuskelkater leicht geschädigt
war, konnte den Vorsprung zur zweiten Staffelübergabe an Sieglinde Zangerl
herüber retten. Sigi, ebenfalls stark mit Muskelkater vorbelastet, versuchte
einen so rasanten Start, daß es, wie sich später herausstellte, zu einem
Muskelfaserriss kam. Aber sie biß die Zähne zusammen und gab nicht auf. So
schaffte sie es, trotz dieser stark stechenden Schmerzen, den Stab zum
Zielmann Herbert Bauer zu bringen, welcher mit seinem Handbike bereitstand.
Die Übergabe erfolgte in einen eigens montierten Behälter am Spezialrad.
1. Vorstand Herbert Bauer radelte rasant an, verschaltete sich allerdings im
Eifer des Gefechts unglücklich auf der Hälfte seiner Strecke, so daß es
schien, als habe der Endläufer der vierten Staffelmannschaft noch eine
Chance aufzuholen. Aber auch der gezielte Gaudi-Wurf mit dem Staffelstab auf
die Felgen des Gefährts konnte dieses nicht mehr stoppen. Der Wettbewerber
Jürgen Richter mußte sich geschlagen geben. Angefeuert von den Zurufen
unserer Ersatzläufer Gemeinderat Gerhard Scheuerer und Schriftführer Georg
Wörndl überrollte Gemeinderat Herbert Bauer die Ziellinie. Damit sicherte er
den Parteifreien einen erstaunlichen dritten Platz in diesem Lauf. Im Ziel
wurden die Sportler von unserer 3. Bürgermeisterin Christine Annies
empfangen, welche die Betreuung unseres Teams übernommen hatte.
Auch wenn es leider einige Sportverletzungen gab so war`n wir gerne dabei.
Wir gratulieren den Sieger-Teams und wünschen den Verletzten baldige
Genesung. Ihre Parteifreien Bürger Stephanskirchen.

Jakob Sandbichler am Start

Jakob Sandbichler am Start

Sieglinde Zangerl und Christian Helget

Sieglinde Zangerl und Christian Helget in der Warmlaufrunde

Herbert Bauer im Zieleinlauf

Herbert Bauer im Zieleinlauf

Die Stafette der Parteifreien

Die Stafette der Parteifreien: Jakob Sandbichler, Christian Helget,
Herbert Bauer und Sieglinde Zangerl.

Gemeindekurier Juli 2007. Fotos: Christine Annies


Die beiden Betreiber Herr Alois Reif und Herr Stefan Mayer trafen sich zur
Vorauswahl des Namens für das neue Senioren- & Pflegeheim mit Frau Christine Annies und Herr Christian Helget von den Parteifreien Bürgern
Stephanskirchen.
Von den 32 Vorschlägen, die im Rahmen eines Preisausschreibens gesammelt
wurden, blieben nach ausgiebiger Diskussion vier übrig. In die engere Wahl
kamen die Namen Leonhardihof, Florianihof, Christinenhof und Nikolaihof. Zu
dieser Auswahl kam man, da auch die bereits existierenden Senioren- &
Pflegeheime Georgihof und Stephanihof nach Schutzpatronen der jeweiligen
Ortschaften Bernau und Halfing benannt sind. Das Anwesen in Rimsting hieß
vorher schon Finkenhof. "Der endgültige Name kann erst nach eingehender
Prüfung eventuell bereits existierender Namensschutzrechte festgelegt werden
" so der Betreiber Herr Alois Reif. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.
Bei dem Treffen wurde auch die, an unsere 3. Bürgermeisterin Frau Annies,
oft gestellte Frage nach den zu erwartenden Unterbringungskosten gestellt.
Da die Zuzahlung von der jeweiligen Pflegestufe abhängt, bittet Herr Reif
darum, ihn bei Interesse, direkt zu kontaktieren. Telefon: 08051/96354-250
in Rimsting. Gerne kann auch ein Termine für eine Besichtigung des
Finkenhofs in Rimsting vereinbart werden. Der Plan dieses Heimes liegt dem
des in Schloßberg geplanten Hofes zugrunde. Es können 40 Senioren der
Pflegestufe eins bis drei rund um die Uhr betreut werden. "Der Baubeginn
soll, wenn alles gut geht, noch in diesem Herbst erfolgen" so der
Bauingenieur und Betreiber Stefan Mayer.
Die Parteifreien Bürger freuen sich jetzt schon über die gesteigerte
Lebensqualität in unserer Gemeinde Stephanskirchen, die durch diese
Einrichtung erzielt wird.

Christian Helget www.parteifrei.de

Reif, Annies, Mayer

Die Betreiber Herr Reif (links) und Herr Mayer (rechts) im Gespräch
mit 3. Bürgermeisterin Frau Annies                          Foto: Helget

Gemeindekurier Juli 2007


Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler gab es eine lokalpolitische Sensation! Dieter Kannengießer wurde von den anwesenden Mitgliedern des Kreisverbandes der Freien Wähler als Kandidat für die Landratswahl nominiert.

Herbert Bauer, Erster Vorsitzender, und Christian Helget, Zweiter Vorsitzender der Parteifreien Bürger Stephanskirchen e.V., die an der Versammlung teilnahmen, freuen sich sehr über diesen Schritt des Kreisvorsitzenden Dieter Kannengießer. Es ist das erste Mal innerhalb des 35-jährigen Bestehens des Kreisverbandes der Freien Wähler, daß für das Amt des Landrates ein parteifreier Kandidat aufgestellt wird.

„Ich bin für neutrale Kommunalpolitik. Probleme sollen sachlich gelöst werden, ohne Vorgaben von oben", begründete Kannengießer seine Entscheidung. Der 50-Jährige ist gelernter Verwaltungsfachwirt und arbeitet als Kämmerer bei der Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Seit 1996 ist er Mitglied des Kolbermoorer Stadtrats und des Kreistags.

„Der Verband der Freien Wähler ist die drittstärkste Kraft im Landkreis. Diese Stellung soll ausgebaut werden", so Kannengießer.

Im weiteren Verlauf der Versammlung im Gasthof Höhensteiger hielten die parteifreien Bürgermeister Bernd Fessler aus Großkarolinenfeld, Georg Huber vom Samerberg, Sebastian Widauer aus Edling und Hans Hofer aus Bad Feilnbach sehr ehrliche und emotionale Vorträge über ihre Arbeit als Bürgermeister. „Neutrale Bürgermeister sind offen für die Anliegen aller Bürger" so der einstimmige Tenor.

Kannengießer lobte die Arbeit der parteifreien Bürgermeister: „Die haben den Kopf frei, weil sie nicht den Wirrungen ihrer Partei unterworfen sind. Sie müssen nicht die Politik der Regierung verteidigen, sondern können die individuell beste Lösung für Ihre Gemeinde umsetzen."

Wir wünschen Dieter Kannengießer alles Gute für die Wahl zum Landrat.

Christian Helget, Parteifreie Bürger

Gemeindekurier Mai 2007


Mit großer Begeisterung beteiligten sich die Leser des Gemeindekuriers am Preisausschreiben der Parteifreien Bürger Stephanskirchen. Gesucht wurden Vorschläge für den Namen des neuen Senioren- und Pflegeheimes welches an der Hoffeldstraße errichtet wird. Über 30 Vorschläge gingen innerhalb kürzester Zeit via Post oder E-Mail bei Christian Helget, dem 2. Vorsitzenden der Parteifreien, ein.

Die Resonanz war durchgehend sehr positiv: "Ich freue mich sehr über die Entstehung des zentrumsnahen Pflegeheims in unserer Gemeinde. Ich wünsche dafür gutes Gelingen mit viel Herz, Freude, Optimismus und das Beste für aller Körper, Geist und Seele." "Ich finde die Idee einen Namen durch ein Preisausschreiben zu finden sehr gut, da damit das entstehende Heim schon jetzt im Bewußtsein der Gemeindemitglieder einen festen Platz erhält." Dies sind nur einige Auszüge aus den netten Briefen die uns erreicht haben.

Folgende Vorschläge wurden gemacht:

Andreashof; Baldrianhof; Brückenhof; Christinenhof; Florian(i)hof; Friedenshof; Geranienhof; Hortensienhof; Inn-Lände-Hof; Inn-Schloß-Hof; Lebensfreudehof; Leonhardihof; Lerchenhof ; Lindenhof; Magdalenenhof; Marienhof; Mühlenhof; Nothelferhof; Orleanderhof; Rosenhof; Schloßberghof; Schloßhof; Schöne-Zeiten-Hof; Seegererhof; Simserhof; Simsseerhof; Sinsahof; Sonnenhof; Sonnenscheinhof; Sternenhof und Vergiss-Mein-Nicht-Hof.

Zur Erinnerung: Die Namen Georgihof, Stephanihof und Finkenhof sind bereits für die anderen Standorte von Pflegeheimen in Bernau, Halfing und Rimsting vergeben.

Die Liste wird von unserer 3. Bürgermeisterin Frau Christine Annies (parteifrei) an die Betreiber Herr Alois Reif und Herr Stefan Mayer zur Auswahl weitergegeben.

Die Gewinnerin oder den Gewinner des Abendessens für zwei Personen im Gasthof Antretter geben wir im nächsten Gemeindekurier und hier auf unserer Internetseite bekannt.

Wir bedanken uns für die große Teilnahme und die positive Zustimmung und drücken allen Teilnehmern die Daumen
Ihre Parteifreien Bürger Stephanskirchen.

Gemeindekurier Mai 2007


Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Interessierten zu einem neuen Stammtisch der Parteifreien ein. Treffpunkt 19 Uhr Gasthaus Antretter.

Auch dieses Mal erfahren wir Aktuelles aus der Gemeindepolitik aus
erster Hand von unseren gewählten Gemeinderäten.

Die Vorbereitungen zur Wahl im nächsten Jahr laufen an.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen interessanten Abend.

Servus
Christian Helget


Die Parteifreien Bürger Stephanskirchen suchen zusammen mit den Betreibern
des neuen Seniorenheimes am Schloßberg einen Namen.
Nachdem Herr Alois Reif und Herr Stefan Mayer bereits in Bernau den
Georgihof, in Halfing den Stephanihof und in Rimsting den Finkenhof
erfolgreich betreiben wird für das zur Zeit in Planung befindliche Senioren-
und Pflegeheim in der Hoffeldstraße am Schloßberg ein passender Name
gesucht.
Da der Kontakt zu Herrn Reif und Herrn Mayer über Frau Christine Annies
(parteifrei) hergestellt wurde lag es nahe, daß die Bauherren mit dem Wunsch
der Namensgebung an unsere 3. Bürgermeisterin heran traten. So wurde die
Idee zu einem Preisausschreiben geboren.
Teilnahmebedingung: Der Name soll sich von den bereits existierenden Heimen
unterscheiden, aber auch mit "-hof" enden. Ein Bezug zur Gemeinde ist
ausdrücklich erwünscht.
Zu gewinnen gibt es ein Abendessen für zwei Personen im Gasthof Antretter.
Schreiben Sie Ihren Vorschlag an:
Parteifreie Bürger Stephanskirchen e.V.
c/o Christian Helget
Im Achenfeld 3
83071 Stephanskirchen
oder per Mail an seniorenheim(at)parteifrei.de
Der Einsendeschluß ist Montag, der 23. April 2007. Unter allen Einsendern
entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück wünschen Ihnen die Parteifreien Bürger Stephanskirchen.

Gemeindekurier 13. April 2007


Bei einem Info-Abend am Mittwoch den 21.3.2007 im Gasthaus Antretter in
Stephanskirchen informierten die Gemeinderäte der Parteifreien Bürger (PfB)
Stephanskirchen die Anwesenden aus der aktuellen Gemeindepolitik.
So konnten die Anwesenden von Herbert Bauer, 1. Vorsitzender PfB, erfahren,
daß mit dem Bau des Feuerwehrhauses in Leonhardspfunzen im Frühjahr 2007
begonnen wird. Ebenso im Frühjahr startet die aufwändige Sanierung des
"Roten Schulhauses" in Schloßberg.
Große Freude herrscht beim Sportverein SV Schloßberg. Die Sanierung der
400m-Laufbahn hat bereits begonnen. Hier wird die veraltete "Aschenbahn"
durch eine moderne "Tartanbahn" ersetzt. Zusätzlich wird auf dem Hauptplatz
eine Bewässungsanlage eingebaut. Für den Nachwuchs der Fußballabteilung wird die Vergrößerung des Kleinfeldplatzes auf "Normgröße" durchgeführt und die Nutzer des Fun-Parks können sich auf ein neues Übungsgelände freuen das eigens von einem Schweizer Spezialisten geplant wurde. Die anwesenden
Gemeinderäte Christine Annies, Herbert Bauer, Jakob Sandbichler, Gerhard
Scheuerer und Andreas Rothmayer unterstützen diese Vorhaben.

Als Herbert Bauer und Christine Annies über das geplante "Multispielgerät"
in Form eines Wikingerschiffes berichteten, kam es zu einer interessanten
Diskussion über die Aufstellung und Plazierung des Spielgerätes. Sollte das
Spielgerät direkt am See plaziert werden, haben Eltern keinen direkten
Blickkontakt mehr zu Kindern die am Wasser spielen. Der Standort sollte daher weiter vom See entfernt sein.

Überrascht waren die Teilnehmer des Infoabends über die Mitteilung der
Gemeinderäte, daß die geplante Gewerbeneuansiedlung im Ortsteil Waldering
bereits vom Gemeinderat genehmigt wurde. Ein ortsansässiger Unternehmer wird dort in 5 neu gebauten Gebäuden, neue, hochwertige Arbeitsplätze entstehen lassen. Natürlich diskutieren die Anwesenden über die Lage der
Neuansiedlung. Die Gemeinderäte erläuterten die Vor- und Nachteile der
Entscheidung des Rates.

Erfreut berichtete Fr. Annies über den geplanten Neubau eines
Seniorenpflegeheimes (Pflegestufe 1-3) im Ortsteil Schloßberg. Durch
Initiative der 3. Bürgermeisterin wird nun ein Preisausschreiben gestartet,
um einen passenden Namen für das Pflegeheim zu ermitteln. Unterstützt wird
die Aktion von Christian Helget, 2. Vorsitzender PfB, der als zentrale
Anlaufstation dient, um alle eingehenden Vorschläge zu sammeln und
auszuwerten.

Nachdem die von den PfB Stephanskirchen geforderte Hackschnitzelheizung im Neubaugebiet in Högering nicht realisiert werden konnte, wird nun für die
Wärmeerzeugung des Bauhofes in Haidholzen diese umweltfreundliche Art der
Energieerzeugung realisiert. Profiteur könnte hier nicht nur die Umwelt
sein, sondern auch die heimische Landwirtschaft.

Auf Vorschlag der Gemeinderäte wird nun schon am Donnerstag den 12.07.2007 ein weiterer Infoabend beim Antretter durchgeführt. Hier sollen dann schon die ersten Namen für die Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl 2008 ermittelt werden.


Die angenehme Atmosphäre, die interessanten Vorträge der anwesenden Räte und die sachliche Diskussion aller Anwesenden wurde dann noch durch ein
"Gruppenfoto" festgehalten. Die meisten der Anwesenden des Infoabends sind
auf diesem Foto zu sehen.

Schriftführer
Georg Wörndl

Gemeindekurier April 2007


Stephanskirchen (duc) - Die kommunalpolitischen Arbeitsschwerpunkte der Parteifreien Bürger Stephanskirchen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Vereins im Gasthaus Antretter. Vorstand Herbert Bauer begrüßte 30 Teilnehmer - unter ihnen auch die Gemeinderäte Christine Annies, Jakob Sandbichler jun., Gerhard Scheuerer und Andreas Rothmayer. Anwesend waren auch die Altgemeinderäte Ludwig Weber und Manfred Warkentin.

Bauer, auch Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, erläuterte die Haushaltsanträge der Parteifreien Bürger für den Etat 2007. Auf großes Interesse stießen außerdem die Ausweisung von Neubaugebieten, die Entwicklung der Lebensmittelversorgung in Schloßberg, der Neubau des Feuerwehrhauses in Leonhardspfunzen, die Sanierungsmaßnahmen im Roten Schulhaus und die Renovierungs- und Neubauprojekte am Sportgelände in Waldering mit Errichtung einer 400-Meter-Tartanbahn sowie neuer Funparkmodellierung.

Ihre Schatten voraus warf in der Jahreshauptversammlung bereits die Kommunalwahl im März 2008: Dritte Bürgermeisterin Christine Annies erläuterte das Prozedere der Kandidatenaufstellung und wies auf die nach Meinung des Vereins guten Aussichten der Parteifreien bei der nächsten Gemeinderatswahl hin.

Kandidatur über Liste der Parteifreien

Alle Stephanskirchener Gemeindebürger, die keiner Partei angehören, können nach Informationen von Christine Annies über die Liste der Parteifreien für den Gemeinderat kandidieren. Die Listenaufstellung finde im Spätsommer 2007 statt. Die Rangfolge werde von den Vereinsmitgliedern in geheimer Wahl festgelegt, ergänzte Ludwig Weber. Für die Aufstellung der Kandidatenliste kamen unter anderem Wortmeldungen vom Zweiten Vorstand Christian Helget. Schriftführer Georg Wörndl ermutigte die amtierenden Räte, sich wieder als Kandidaten zur Verfügung zu stellen.

Für den 21. März vereinbarten die Parteifreien den nächsten kommunalpolitischen Frühschoppen des Vereins.

OVB 09.01.2007


Stephanskirchen (duc) - Aktuelle kommunalpolitische Themen standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Parteifreien Bürger Stephanskirchen im Gasthaus Antretter.

Erster Vorstand Herbert Bauer, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, nannte die gute Finanzlage der Gemeinde aufgrund hoher Gewerbesteuereinnahmen als erfreuliches Ergebnis des vergangenen Jahres.

Viel Raum nahm in der Versammlung der Bericht des Vorstandes, vertreten durch Bauer, den Zweiten Vorsitzenden Christian Helget, Kassenführer Gerhard Scheuerer und Schriftführer Georg Wörndl, zu den Gemeinderatsbeschlüssen der vergangenen Monate ein. Bauer berichtete von den Großbauvorhaben in Haidholzen (Bereich Hubertusstraße), wo die alten Wohnblöcke zum größten Teil abgerissen und durch neue Mehrfamilienhäuser ersetzt werden sollen. Die ersten Bauanträge für drei Gebäude seien bereits im Bauausschuss befürwortet worden, teilte der Vorstand den Vereinsmitgliedern mit. Bei aller Freude über das neue, moderne Gesicht, das Haidholzen in den nächsten Jahren erhalten wird, teilten die Parteifreien auch ihre Sorge um die Entwicklung der Kaltmieten in den Neubauten mit. In den zum Abriss stehenden, alten Wohnblocks wohnten bisher vor allem sozial schwächere und ältere Bürger.

Bauer berichtete der Versammlung, an der auch die Dritte Bürgermeisterin Christine Annies und als weiterer Gemeinderat Andreas Rothmayer teilnahmen, auch von den neuen Außenbereichssatzungen für Haiden sowie Weinberg und von der im Rat auch mit Stimmen der Parteifreien beschlossenen Ablehnung der großen Sanierung (755000 Euro) für das Rote Schulhaus. Dieser Schritt sei vollzogen worden, weil die öffentlichen Zuschüsse gestrichen worden seien, erläuterte Bauer. Er sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf für eine Bestandssicherung des Gebäudes, das unter feuchten Wänden leide. Durch Sofortmaßnahmen müssten hier größere Schäden vermieden werden. Die so genannte kleine Sanierung mit Fassadenrenovierung reiche aus, weil auch die nutzenden Vereine mit dem jetzigen Zustand des Gebäudes und der Raumaufteilung zufrieden seien.

Der neue Stephanskirchener Haushalt werde durch viele Kanalbaumaßnahmen und die Sanierung des Mittelteils der Otfried-Preußler-Schule Stephanskirchen mit Aula und Toiletten geprägt, hieß es in der Versammlung weiter. Für den Neubau des Feuerwehrhauses Leonhardspfunzen stehe eventuell der Grunderwerb an. Das Gebäude könne sich auch positiv auf den Zusammenhalt des Ortsteils auswirken, zeigten sich die Parteifreien überzeugt.

Die Ratsmitglieder erläuterten den Versammelten außerdem ihre Anträge an den neuen Etat, zu denen eine Straßenquerung in Högering, Geschwindigkeitsmessungen in der Riederinger Straße und die Verschönerung der Straßenverengungen in Haidholzen und in der Wasserburger Straße gehören würden. Außerdem müsse geprüft werden, ob in der Verwaltung, wie vom kommunalen Prüfungsverband angeregt, Personal durch Reduzierung einer Stelle im Bauamt eingespart werden könne.

OVB 17.12.2005


Gemeinde-Kurier 19. August 2005

Definitives "Aus" für Hackschnitzelbeheizung in Högering bedauert

Stephanskirchen - Kommunalpolitische Informationen aus erster Hand gab es beim traditionellen Infoabend der Parteifreien Bürger Stephanskirchen e.V., zu dem der Verein die Bevölkerung ins Gasthaus Antretter eingeladen hatte. Vorsitzender Herbert Bauer sowie seine Kollegen aus dem Gemeinderat, Christine Aniies, Jakob Sandbichler und Gerhard Scheuerer, erläuterten aktuelle politische Themen in der Gemeinde.

Vorerst nicht verwirklicht wird nach Angaben von Bauer die Sanierung des Roten Schulhauses und die Umwandlung in ein Bürgerhaus. Die notwendigen Zuschussmittel aus der Städtebauförderung ständen derzeit nicht zur Verfügung, hieß es zur Begründung. Bauer sprach außerdem von einem definitven "Aus" für die von den Parteifrein Bürgern zur Diskussion gestellte Hackschnitzelbeheizung im neuen Baugebiet Högering. Sorge bereitet den Bürgern der geplante Abriss der Mehrfamilienblöcke an der Hubertusstraße in Haidholzen, stellte sich während der Versammlung heraus. Der Bauherr, das katholische Siedlungswerk, haben sich gegen eine Sanierung und für einen Neubau ausgeprochen, erläuterte Bauer. Nach der Erstellung werde eine Anmietung für sozial schwache Mitbürger eventuell schwieriger, befürchteten die Versammelten.

Der Vorsitzende der Parteifreien Bürger informierte seine Gäste außerdem über den geplanten Fortgang der Bauarbeiten am Vogelherd, wo nach Informationen des Bauherren mit Bauabschnitt zwei der betreuten Seniorenwohnanlage begonnen werden solle. Der Ausführungszeitraum sei jedoch noch völlig offen, so die Parteifreien. Bauer sprach außderdem die Eckpunkte des Haushaltes der Gemeinde Stephanskirchen an, zu denen eine Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 355 Euro pro Person und ein Guthaben von 277 Euro pro Einwohner gehören würden. Einen Blick in die Zukunft wagte Bauer im Bereich Bevölkerungsentwicklung: Auch Stephanskirchen drohte die Überalterung. Im Jahr 2004 sei die Zahl der Geburten auf 79 zurückgegangen (2005: 86 Geburten) - Tendenz weiter fallend.

Ebenfalls wurde von Herrn Bauer mitgeteilt, dass im Vereinsregister nun offiziell Hr. Christian Helget als 2. Vorstand eingetragen ist. Der Vorstand besteht nun aus Herbert Bauer, erster Vorstand, Christian Helget, zweiter Vorstand, Gerhard Scheuerer, Kassier und Georg Wörndl, Schriftführer.

Applaus gab es für die Tatsache, dass die Theatergruppe der Jungbauernschaft Stephanskirchen unter Leitung von Gerhard Scheuerer von den Parteifreien Bürgern den Kulturförderpreis des Landkreises für die Aufführung des historischen Gemeindespiels "Hofleiten" erhalten hat.

Gez. Duczek/Wörndl   Gemeinde-Kurier Nr. 319 vom Freitag, 19. August 2005


Die Parteifreien Bürger wählten einen neuen Vorstand, der sich aus dem Ers-ten Vorsitzenden Herbert Bauer, dem neuen zweiten Vorsitzenden Christian Helget, dem neuen Schriftführer Georg Wörndl und Gerhard Scheuerer als Kassier zusammensetzt. Siegfried Tischer, Gründungsvater des Vereins und zwölf Jahre Zweiter Vorstand, verabschiedete sich unter dem Applaus der Versammelten aus dem aktiven Vorstandsleben.
OVB 29.11.2004


Stephanskirchen (duc) - Die aktuellen Auseinandersetzungen in der Stephanskirchener Kommunalpolitik standen auch im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Parteifreien Bürger im Antrettersaal.

Der wiedergewählte Vorsitzende Herbert Bauer forderte die CSU-Fraktion im Gemeinderat auf, die demokratische Abstimmung über die Sitzstärken in den Ausschüssen, bei der Parteifreie und SPD mehrheitlich eine Aufstockung der Gremien abgelehnt hatten, endlich zu akzeptieren. Es sei an der Zeit, von der Machtpolitik zur Sacharbeit zurückzukehren, so Bauers Appell.

Der Vorsitzende durchleuchtete in der Versammlung die Hintergründe der aktuellen Streitigkeiten. Durch den Beitritt von Jakob Sandbichler junior ständen den Parteifreien in den Ausschüssen zwei Sitze - einer mehr als zuvor - zur Verfügung; die CSU verliere einen Sitz. Der Aufforderung, ein Mitglied zu nennen, das die Ausschüsse verlasse, sei die CSU nicht nachgekommen. Bauer sieht in dieser Weigerung einen Versuch der CSU, sich den demokratischen Regeln zu entziehen.

Den Beitritt von Karl-Heinz Greiser (Bayernpartei) zur CSU-Fraktion bewertete Bauer als einen «Pro-Forma-Schritt», der nicht zu einer Sitzerhöhung für die CSU führe könne, weil Greiser sich nach wie vor zur Bayernpartei bekenne. Bauer betonte, die CSU habe vor der Abstimmung über den Antrag auf Sitzaufstockung Mitglieder der Parteifreien bedrängt, das Anliegen der CSU zu unterstützen. Auf Kritik stieß auch das Verhalten von Bürgermeister Rudolf Zehentner, den Bauer aufforderte, «sich wieder als Bürgermeister für alle» zu zeigen.

Ein Gerangel um die Ausschussbesetzung wird es nach seinen Angaben bei den Parteifreien Bürgern nicht geben: Bleibe es bei zwei Sitzen für die Fraktion, rücke auf ausdrücklichen Wunsch der Parteifreien Jakob Sandbichler junior, der in Bauangelegenheiten eine hohe Sachkompetenz aufweise, hinzu.

Sandbichler betonte, dass er, falls der Fraktion nur ein Sitz zustehe, keinesfalls auf die Besetzung durch seine Person bestehe. Sein Wechsel zu den Parteifreien sei nicht erfolgt, um sich einen Sitz im Bauausschuss zu sichern, sondern ein Schritt, der nach einjähriger Fraktionslosigkeit und Auseinandersetzung mit der erfolgreichen Sacharbeit der Parteifreien Bürger entstanden sei.

«Parteipolitik hat im Gemeinderat nichts zu suchen», unterstrich auch Ludwig Weber, früheres Ratsmitglied der Parteifreien, die Position des Vereins in diesem Bereich. Das Machtdenken müsse zugunsten der Sacharbeit zurückgestellt werden, forderten die Mitglieder. Weitere Themen der Versammlung waren außerdem kommunalpolitische Entscheidungen des vergangenen Jahres wie der neue Bebauungsplan für Högering sowie seine Verkehrsproblematik, die erfolgreich abgeschlossene Bauleitplanung für Baierbach und die Sanierung des Roten Schulhauses.

OVB 29.11.2004



Die Tagesordnungspunkte:


1. Bericht des Vorstandes
2. Kassenbericht
3. Kassenprüfungsbericht
4. Entlastung des Vorstandes
5. Neuwahl des Vorstandes
6. Allgemeine aktuelle Themen



Stephanskirchen (duc) - Das Personalkarussell im Stephanskirchener Gemeinderat hat auch bei einer Infoveranstaltung des CSU-Ortsverbandes Stephanskirchen-Schloßberg für viel Gesprächsstoff gesorgt.

Im gut gefüllten Antrettersaal warf CSU-Vorsitzender Wolfgang Zeller den Parteifreien Bürgern und der SPD vor, «die Atmosphäre im Gemeinderat vorsätzlich vergiftet» zu haben.

Wie berichtet, ist mit dem Austritt von Jakob Sandbichler junior aus der CSU und seinem Beitritt zu den Parteifreien Bürgern eine Lawine losgetreten worden. Der CSU drohte der Verlust eines Sitzes im Bau- und im Hauptausschuss. Ein Antrag der CSU, die Gremien zum Erhalt einer den Mehrheitsverhältnissen entsprechenden Sitzordnung um einen weiteren Sitz aufzustocken, war mit den Stimmen der SPD und der Parteifreien abgelehnt worden. Statt ein Mitglied zu benennen, das die Ausschüsse verlassen muss, gelang es der CSU überraschenderweise, Karl Heinz Greiser von der Bayernpartei für die Fraktion zu gewinnen. Damit sind die alten Mehrheitsverhältnisse in den Ausschüssen (drei Sitze für die CSU, zwei für die SPD, einer für die Parteifreien plus Bürgermeister) wieder hergestellt.

Mit Genugtuung kommentierte Zeller den Schachzug seiner Partei, mit der diese auf Versuche, den «Wählerwillen auszuhebeln» reagiert habe.

Auch der Hauptredner der Veranstaltung, Bürgermeister Rudolf Zehentner, sah die Spiegelbildlichkeit im Verhältnis zu den Ergebnissen der Kommunalwahl, bei der die CSU als klarer Sieger 44 Prozent der Stimmen erhalten hatte, wieder hergestellt. Zehentner sieht in der Tatsache, dass die Parteifreien Bürger geschlossen gegen den CSU-Antrag auf Aufstockung der Ausschüsse gestimmt hatten, ein Zeichen für einen «Paradigmenwechsel in der Stephanskirchener Kommunalpolitik». Die Parteifreien Bürger hätten eine überraschende Trendwende vollzogen - weg vom bürgerlich-konservativen Lager, hin zu den Sozialdemokraten, zeigte sich Zehentner überzeugt. Das neue Zweckbündnis zwischen Parteifreien und SPD sei ausschließlich gegründet worden, «um Unruhe in die CSU hineinzutragen», prophezeite der Bürgermeister.

CSU-Vorsitzender Zeller bedauerte ebenso wie Zehentner, «dass die Atmosphäre im Gemeinderat durch die Affäre stark belastet wurde». Wiederholt appellierten deshalb die -Gäste beim Frühschoppen an die Kommunalpolitiker, jetzt wieder zur Sachpolitik zurückzukehren. Mehrfach bedauerten die Anwesenden auch den Austritt Sandbichlers aus der CSU.

Fraktionsvorsitzender Josef Klarer wies darauf hin, dass die CSU alles in ihrer Macht Stehende versucht habe, um Sandbichler zu halten. Dieser habe jedoch nicht akzeptiert, dass es ihm in einem demokratischen Wahlvorgang innerhalb der Fraktion nicht gelungen sei, einen Sitz im Bauausschuss zu erhalten. Den Beschluss Sandbichlers, die
Fraktion zu verlassen und zu den Parteifreien zu wechseln, habe die CSU akzeptiert.

15.11.2004 OVB


Erneut kam es in der Sitzung des Stephanskirchener Gemeinderates auch zu Auseinandersetzungen über die Ursprünge der vollkommen verfahrenen Lage. CSU-Fraktionsmitglied Günther Dörfler griff das aus der CSU ausgetretene und mittlerweile den Parteifreien Bürgern beigetretene Ratsmitglied Jakob Sandbichler junior als Verursacher an. Sandbichler sprach offen davon, in den vergangenen Wochen gemobbt worden zu sein --ein Grund, warum er den Antrag der CSU auf Aufstockung der Ausschusssitze nicht unterstützt habe.
8.11.2004 OVB


Stephanskirchen (duc) --Die Stephanskirchener CSU-Fraktion hat eine herbe Niederlage eingesteckt: Geht es nach dem Willen der Ratsmehrheit, hat die CSU im Bau- und im Hauptausschuss einen Sitz verloren.

Anlass für die Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse ist, wie berichtet, der Übertritt des ehemaligen CSU-Fraktionsmitgliedes Jakob Sandbichler jun. zu den Parteifreien Bürgern.

Durch diesen Schritt steht Sandbichlers neuer Fraktion im Bau- und im Hauptausschuss ein weiterer Sitz zu, den seine frühere Fraktion abgeben muss. Die CSU scheiterte im Gemeinderat mit ihrem Antrag auf Erhöhung der Sitzanzahl von sechs (plus Bürgermeister) auf sieben (plus Bürgermeister). Nur Karl-Heinz Greiser von der Bayernpartei unterstützte den CSU-Antrag, der damit mit zehn Stimmen knapp gegen eine Mehrheit aus SPD und Parteifreien Bürgern (elf Stimmen) verlor.

Sandbichler selber unterstützte den Antrag seiner früheren Fraktion nicht. Als Grund nannte er «die Tatsache, dass ich im Hintergrund als Person madig gemacht worden bin». Obwohl sein Abstimmungsverhalten nach dem Austritt aus der CSU gleich geblieben sei, habe man ihn als Gegner dargestellt und sogar aufgefordert, sein Mandat abzugeben.

CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Klarer wies die Vorwürfe Sandbichlers energisch zurück: Kein einziges abwertendes Wort sei in der CSU-Fraktion zur Person des früheren Mitgliedes Sandbichler gefallen. Die Tatsache, dass Sandbichler auch als vorübergehend Parteiloser die CSU im Abwasserzweckverband vertreten habe, sei ein deutlicher Beweis für das Vertrauen seiner ehemaligen Fraktion.

Auch die übrige Ratssitzung war von großen Spannungen geprägt. Versuche des Fraktionsvorsitzenden der Parteifreien Bürger, Herbert Bauer, eine Frontenbildung zu verhindern, scheiterten. Vergeblich appellierte Klarer an den Gemeinderat, aus Gründen der Fairness den Antrag der CSU auf Aufstockung der Sitze im Bau- und Hauptausschuss zu unterstützen. Klarer argumentierte mit der Gemeindeordnung, die eine Spiegelbildlichkeit bei der Ausschussbesetzung fordert. Bei einer Weiterführung der Sechserbesetzung mit dann zwei Sitzen für die CSU, zwei für die SPD und zwei für die Parteifreien (plus Bürgermeister) würden die «Mehrheitsverhältnisse», die nach der Kommunalwahl 2002 einen deutlichen CSU-Sieg ergeben hätten, nicht mehr ordnungsgemäß wiedergegeben.

SPD: «Wenig Fairness von der CSU erlebt»

SPD-Fraktionsmitglied Konrad Aßbichler konterte jedoch mit dem Vorwurf, die SPD habe in den vergangenen Jahren wenig Fairness von der CSU erlebt. Auch seine Fraktionskollegin Margit Sievi erinnerte an alte Rechnungen --etwa an die Tatsache, dass es der SPD als zweitstärkste Fraktion immer verwehrt worden sei, einen Zweiten oder Dritten Bürgermeister zu stellen. «Sie können ihr Demokratieverständnis nicht so drehen, dass es für sie günstig ist», ärgerte sich Margit Sievi. Sie konnte die Aufregung um den drohenden Verlust eines Ausschusssitzes für die CSU nicht nachvollziehen: «Herr Sandbichler ist über Nacht kein Linker geworden.»

Stattdessen sei für die CSU nun die Zeit gekommen, «von ihrer selbstherrlichen Mehrheitsgewohnheit Abschied zu nehmen und sich kompromissbereiter zu zeigen», freute sich Margit Sievi.

Karl Mair jun. von der CSU, neben Günther Dörfler und Jürgen Richter einer der drei Kandidaten für ein Ausscheiden aus dem Bauausschuss, konnte nicht nachvollziehen, warum die SPD sich bei ihrer Ablehnung des CSU-Antrages «hinter einer angeblichen CSU-Dominanz» verstecke. Eine absolute Mehrheit besitze seine Fraktion weder im Gemeinderat noch in den Ausschüssen. Die CSU müsse sich immer um Partner bemühen. Daran ändere sich auch bei einer Aufstockung der Ausschüsse nichts. Werde dieser Schritt nicht vollzogen, «wird einem von uns der Stuhl vor die Tür gesetzt».

«Hier geht es nicht um Parteien, sondern um Personen und um ein menschliches Problem», betonte auch die Zweite Bürgermeisterin Lonika Herzog (CSU). Greiser nannte es bedauerlich, dass wegen der neuen Mehrheitsverhältnisse eines der drei kompetenten CSU-Bauausschussmitglieder das Gremium verlassen muss.

Den Verlust des Ausschusssitzes will die CSU jedoch nicht hinnehmen. Klarer kündigte an, die Entscheidung des Gemeinderates, die Sitzaufstockung abzulehnen, von der Rechtsaufsicht überprüfen zu lassen. Dieser Schritt stieß bei SPD und Parteifreien Bürgern auf großes Unverständnis. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Senta Schuppenies nannte es einen undemokratischen Akt, einen Mehrheitsbeschluss nicht anzuerkennen.

Streit gab es auch über die Frage, ob der Rechtseinspruch der CSU dafür sorgt, dass der Beschluss des Gemeinderates auf Beibehaltung der Sitzverteilung vorerst nicht vollzogen werden kann. Der Fall wird deshalb in den nächsten Tagen die Juristen im Landratsamt beschäftigen.

28.10.2004 OVB


Stephanskirchen (duc) --Der vor gut einem Jahr aus der CSU-Fraktion ausgetretene Jakob Sandbichler jun. ist der Fraktion der Parteifreien Bürger beigetreten.

«Nach einem Jahr Parteilosigkeit freue ich mich auf die Mitarbeit in einer großen Fraktion, die sich immer durch eine sachorientierte Kommunalpolitik ausgezeichnet hat», begründete Sandbichler auf Anfrage diesen Schritt.

Wie berichtet, war der Kraglinger wegen «fehlenden Rückhalts für meine Person» aus der CSU ausgetreten. Auch in der dritten Wahlperiode im Gemeinderat war ihm ein Sitz im Bauausschuss verwehrt worden. Die Möglichkeit zur Mitarbeit in diesem Gremium erhält Sandbichler jetzt bei den Parteifreien Bürgern - «eine Chance für mich, endlich so konstruktiv und intensiv mitarbeiten zu können, wie ich es mir bereits bei der CSU vergeblich gewünscht hatte.»

Der Wechsel zu den Parteifreien Bürgern ist nach Sandbichlers Angaben die Folge eines intensiven Meinungsbildungsprozesses. «Ich habe mir gut ein Jahr Zeit gelassen für die Entscheidung. Doch die Mitarbeit in einer Fraktion, in der man sich mit anderen austauschen und besser auf Sitzungen vorbereiten kann, ist mir wichtig.»

Sandbichlers Wechsel zu den Parteifreien Bürgern hat Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Bauausschuss. Derzeit besteht dieser aus sechs Mitgliedern (plus Bürgermeister): Drei Sitze gehören der CSU, zwei der SPD, einer den Parteifreien Bürgern. Nach einem Eintritt Sandbichlers stände den Parteifreien ein weiterer Sitz zu, die CSU würde in diesem Fall einen Sitz verlieren. Diese Sitzverteilung (zwei CSU, zwei SPD, zwei Parteifreie plus Bürgermeister) würde nach Ansicht des CSU-Fraktionsvorsitzenden Josef Klarer die «Mehrheitsverhältnisse nicht mehr ordnungsgemäß wiedergeben». Als Ausgleich wäre es notwendig, den Bauausschuss von sechs auf sieben Mitglieder plus Bürgermeister aufzustocken - nach Ansicht von Klarer «ein Gebot der Fairness».

Die CSU-Fraktion wird deshalb zur nächsten Ratssitzung einen entsprechenden Antrag auf Sitzplatzerhöhung im Bauausschuss stellen. Für eine solche Aufstockung bedarf es einer Mehrheit im Gemeinderat. Dies wird jedoch nicht einfach, denn die CSU benötigt noch Stimmen aus den anderen Fraktionen. «Ich bin grundsätzlich für kleine Ausschüsse», lautet eine erste Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden der Parteifreien Bürger, Herbert Bauer. «Bei uns besteht noch Diskussionsbedarf», berichtet die Fraktionssprecherin der SPD, Senta Schuppenies, aus ihrer Fraktion.

«Im Hintergrund gegen mich gearbeitet»

Sandbichler selber hatte ursprünglich verkündet, den Antrag seiner früheren Fraktion auf Erhöhung der Bauausschusssitze mittragen zu wollen. «Ich bin jedoch negativ überrascht, wie in den vergangenen Wochen im Hintergrund gegen mich gearbeitet wurde. Wiederholt bin ich als Person madig gemacht worden, so dass ich meine Entscheidung, den CSU-Antrag zu unterstützen, noch einmal überdenken werde», ärgert sich Sandbichler. Er kann die ganze Aufregung um seinen Parteiaustritt und Wechsel zu den Parteifreien Bürgern nicht nachvollziehen: «Ich als Person habe mich nicht verändert. Auch mein Abstimmungsverhalten im vergangenen Jahr ist gleich geblieben --ebenso mein stetes Bemühen um Sachpolitik», betont er.

Bedauern würde Sandbichler es nach eigenen Angaben jedoch, wenn bei einer Nichtaufstockung des Bauausschusses ausgerechnet CSU-Mitglied Karl Mair jun. das Gremium verlassen müsste. «Das täte mir sehr leid. Ich schätze die Fachkompetenz von Herrn Mair sehr, der schließlich bei den Kommunalwahlen nach dem Bürgermeister die meisten Stimmen erhalten hat.»

Mair selber hatte bereits öffentlich betont: «Freiwillig werde ich nicht gehen.» Von einem «historischen Tag» sprach der jüngste Ratsherr angesichts des möglichen Ausscheidens eines CSU-Mitgliedes während der vergangenen Sitzung des Bauausschusses. «Ich appelliere an die Fairness des Gemeinderates», warb er für eine breite Unterstützung des CSU-Antrages auf Erhöhung der Sitzanzahl.

OVB 16.10.2004


Stephanskirchen (duc) - Ist die Zeit der Parteilosigkeit für den aus der CSU-Fraktion ausgetretenen Jakob Sandbichler Junior bald vorbei? «Wir reden miteinander», bestätigte auf Anfrage der Fraktionsvorsitzende der Parteifreien Bürger, Herbert Bauer, erste Kontaktaufnahmen.

«Wir sind im Gespräch», so die Stellungnahme von Sandbichler.

Würde der ehemalige CSU-Ratsherr, der vor einem Jahr sein CSU-Parteibuch wegen «fehlendem Rückhalt in der Fraktion» zurückgegeben hatte, zu den Parteifreien Bürgern wechseln, hätte dies Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Bauausschuss. Derzeit besteht dieser aus sechs Mitgliedern (plus Bürgermeister): Drei Sitze gehören der CSU, zwei der SPD, einer den Parteifreien Bürgern. Nach einem Eintritt Sandbichlers stände den Parteifreien ein weiterer Sitz zu, die CSU würde in diesem Fall einen Sitz verlieren. Diese Sitzverteilung (zwei CSU, zwei SPD, zwei Parteifreie plus Bürgermeister) würde nach Ansicht des CSU-Fraktionsvorsitzenden Josef Klarer jedoch die «Mehrheitsverhältnisse nicht ordnungsgemäß wiedergeben». Als Ausgleich wäre es möglich, den Bauausschuss von sechs auf sieben Mitglieder plus Bürgermeister aufzustocken --nach Ansicht von Klarer «ein Gebot der Fairness».

Für eine solche Aufstockung müsste sich eine Mehrheit im Gemeinderat finden. Wenn dies nicht gelingt, müsste ein CSU-Mitglied aus dem Bauausschuss weichen. Gerüchte, in diesem Fall werde es das jüngste CSU-Mitglied, Karl Mair, treffen, weist dieser zurück. «Freiwillig werde ich nicht gehen. Der Bauausschuss ist für mich die wichtigste Facette der Gemeinderatsarbeit», erläutert der Architekturstudent und Heimatpfleger von Stephanskirchen. Mair hatte bei der Gemeinderatswahl auf Anhieb mit Abstand die meisten Stimmen aus der Bevölkerung erhalten und sich im Bauausschuss schnell durch fachkundige Beiträge einen Namen gemacht. Ebenso engagiert und fachkundig wie er arbeiten auch seine bereits länger in der Gemeinderatsarbeit tätigen Fraktionskollegen Günther Dörfler und Jürgen Richter im Gremium mit. Deshalb warnt Mair davor, «einen Keil in unsere Fraktion zu treiben». Eine Erhöhung der Ausschussstärke würde er als Lösung begrüßen, zumal die Parteipolitik im Bauausschuss noch nie eine große Rolle gespielt habe. «Wir arbeiten sachorientiert zusammen», bringt Mair die im Bauausschuss oft üblichen, fraktionsübergreifenden Allianzen auf den Punkt.

Ob sich die Mehrheitsverhältnisse ändern, hängt jetzt jedoch von den Gesprächen zwischen Sandbichler und den Parteifreien Bürgern ab. «In einem Monat wissen wir mehr», fasst Fraktionsvorsitzender Bauer den Zeitplan zusammen.

OVB 22.09.2004


TOP 1 - Bericht des Vorstandes

Der 1. Vorsitzende Herbert Bauer begrüßte alle Anwesenden im ehemaligen "Kartoffelkeller" des Antretter Gasthauses.
Es folgte der Jahresrückblick:Das Jahr begann mit dem 4. Stammtische am 16. April 20003. Hier bot sich wieder eine gute Gelegenheit sowohl für die amtierenden Gemeinderäte als auch die Mitglieder und Gäste auf breiter Basis die gemeindlichen Angelegenheiten zu besprechen.Anlässlich des 5. Stammtisches wurde am 25. Juni 2003 das Ingenieurbüro Duschl in Kolbermoor besucht. Die beiden Dipl.-Ing. Gerhard Duschl und Zuckermaier erklärten uns auf einem kleinen Rundgang durch das moderne Bürogebäude die Funktion von Betonkernaktivierung und Blockheizkraftwerken.Gemeindeverwaltung verhängt angesichts der stark rückläufigen Gewerbesteuer eine Haushaltssperre.Für den Haushalt 2004 reichen die Parteifreien Bürger folgende Anträge ein:Aufrüstung des Hartplatzes an der Schule Stephanskirchen zum StreethockeplatzKindergartenspielplatz Stephanskirchen; Verlegung des Gehweges"Kulturpark" in Haidholzen neben BauhofLandschaftspflegemaßnahmen Wasserflächen in der Westerndorfer FilzeStromnetzkauf

TOP 2 - Kassenbericht

Kassier Gerhard Scheuerer hatte 704 Euro an Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge. Herr Scheuerer hofft auf verstärkte Einnahmen durch Spenden bzw. Zuwendungen.

TOP 3 - Kassenprüfungsbericht

Die Kassenprüferin Frau Annies berichtete über die Korrektheit aller Buchungen der von Gerhard Scheuerer sehr ordentlich geführten Kasse.

TOP 4 - Entlastung des Vorstandes

Die Revisoren Frau Annies und Herr Ringer schlugen nach der Überprüfung der Unterlagen die Entlastung des Vorstandes vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

TOP 5 - Stammtisch

Barbara Maier, die Behindertenbeauftrage der Gemeinde Stephanskirchen, verwies auf das neue Behinderten-WC´s im neuen Rathaus. Für Behinderte besteht die Möglichkeit einen für ganz Europa universell passenden Schlüssel zur Benutzung öffentlicher Behinderten-WC´s zu erhalten. Unkostenbeitrag: 12 Euro. Info von Fr. Maier oder Hr. Herbert Bauer.
Barbara Maier referierte über ein neues Konzept in der "Arche" in Neubeuern. Hier wohnen und leben Behinderte zusammen mit einer "Heimleitung" welche sich wie Eltern um die Organisation der Großfamilie kümmern. Die Behinderten sind berufstätig, und gehen alle einer geregelten Beschäftigung nach.

Christian Helget, Schriftführer


Die Parteifreien Bürger Stephanskirchen besichtigen ein BHKW beim Ingenieurbüro Duschl. Treffpunkt ist am Mittwoch, 25. Juni 2003, um 17 Uhr am Parkplatz hinter dem neuen Rathaus. Gegen 19 Uhr geht es mit dem Thema "Sonnenkraftwerk Stephanskirchen" im Gasthaus Antretter weiter. Alle Interessenten sind zur kostenlosen Teilnahme eingeladen. Rückfragen zum BHKW: Hr. Helget 08036/9246 ab 20 Uhr. Solar/Photovoltaik: Hr. Hartl 08036/1214.


Am 21. November 2002 trafen sich die parteifreien Bürger Stephanskirchen beim Antretter zur Jahreshauptversammlung.

Der 1. Vorsitzende Herbert Bauer begrüßte alle Anwesenden, besonders die
3. Bürgermeisterin Christine Annies, den 2. Vorstand Siegfried Tischer, Kassier Gerhard Scheuerer, designierter Schriftführer Christian Helget sowie die ehemaligen Gemeinderäte Ludwig Weber und Christian Aßbichler (2. Bürgermeister).

Es folgte der Jahresrückblick:

·        Im Januar fand auf der Fraueninsel die Klausurtagung statt. Die Parteifreien starteten sehr erfolgreich in die Wahlperiode, da sich auf anhieb mehr als 20 Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat meldeten. Im Kloster der Fraueninsel wurden die politischen Interessen jedes Einzelnen vorgetragen.

·        Es folgte die sehr gut besuchte Wahlveranstaltung im Februar. Der eigens von Stefan Rubens komponierte Song der Parteifreien wurde von den zahlreichen Zuhörern begeistert aufgenommen. Textausschnitte: „Parteifrei, me`ra sog i ned..“ oder „..schwarz, rot, PARTEIFREI!“

·        Neuer Gemeinderat für die Parteifreien ist Gerhard Scheuerer. Von der Vorstandschaft der Parteifreien ausgeschieden sind, seit der letzten Hauptversammlung, die Gemeinderäte Weber und Aßbichler. Auch Schriftführer Detlef Gaida gab sein Amt ab.

·        Nach der Wahl ist vor der Wahl. Mit diesen Worten wurde die Wahlnach­besprechung eröffnet. Es zeigt sich, dass im Bereich Schloßberg das „Zugpferd“, der ehemalige Gemeinderat und Bürgermeisterkandidat Hans Thäle eine Lücke hinterließ. Aber auch die auf eigenen Wunsch nicht mehr aufgestellten ehemaligen Gemeinderäte Weber und der zweite Bürgermeister Christian Aßbichler kosteten Stimmen.

·        Die neuen, regelmäßig stattfindenden Stammtische im Juni und September wurden gut besucht. Hier bot sich eine gute Gelegenheit sowohl für die amtierenden Gemeinderäte als auch die Mitglieder und Gäste auf breiter Basis die gemeindlichen Angelegenheiten zu besprechen. Diese Einrichtung soll auch im Jahr 2003 im vierteljährlichen Abstand weitergeführt werden.

·        Weitere Aktivitäten der Gemeinde:
- Rathausbau soll voraussichtlich im März 2003 bezogen werden.
- Zwei Kindergärten wurden saniert
- Der Wertstoffhof wird in Waldering in unmittelbarer Nachbarschaft
   zur Deponie errichtet.
- Die Feuerwehr Schloßberg erhielt ein neues Einsatzfahrzeug.
- Das Hauptthema mit den größten Kosten war wie in den letzten Jahren der
   Kanalausbau und -erhalt. Dies auch in Hinblick auf die Hochwassersicherung.

 

Es folgte der Kassenbericht von Gerhard Scheuerer. Durch die Wahlkampfkosten für 2002 ist die Kasse nur leicht im Plus. Herr Scheuerer hofft auf verstärkte Einnahmen durch Spenden bzw. Zuwendungen.

Der Kassenprüfer Erwin Licht berichtete über die Korrektheit aller Buchungen der von Gerhard Scheuerer sehr ordentlich geführten Kasse.

Die Revisoren Erwin Licht und Andreas Rothmayer schlugen nach der Überprüfung der Unterlagen die Entlastung des Vorstandes vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Durch die Rückgabe des Schriftführer-Amtes von Detlef Gaida war eine Nachwahl erforderlich. Der von Herbert Bauer vorgeschlagene Christian Helget wurde einstimmig gewählt.

 

Beim anschließenden Stammtisch wurden folgende Themen besprochen:

·        Barbara Maier, die Behindertenbeauftrage der Gemeinde Stephanskirchen, verwies auf die Wichtigkeit des Anrufsammeltaxis (AST) besonders für behinderte Mitbürger. Das AST sollte auf jeden Fall weitergeführt werden.
Für Behinderte besteht die Möglichkeit einen für ganz Europa universell passenden Schlüssel zur Benutzung öffentlicher Behinderten-WC´s zu erhalten. Unkostenbeitrag: 12 Euro. Info von Fr. Maier.
Rosenheim hat mit Fr. Knochner eine hauptberufliche Behindertenbeauftragte.
2003 ist das europäische Jahr der Behinderten.

·        Barbara Maier würde gerne die Baupläne für das Projekt „Betreutes Wohnen am Vogelherd“, von Dr. Prager, in Bezug auf ein barrierefreies und damit behindertengerechten Wohnen zusammen mit Fr. Degenhart durchsehen.

·        Georg Wörndl verwies auf die verspätete Planung zur weiteren Nutzung des roten Schulhauses und der alten Gemeindeverwaltung. Die Planungen für das neue Rathaus begannen 1985 und jetzt beginnen erst die Überlegungen zur weiteren Nutzung der freiwerdenden Gebäude.

·        Christian Helget sprach sich gegen eine Entfernung der Thujenhecken im Friedhof Stephanskirchen aus. Durch die damalige Entscheidung zu einer gegenüberliegenden Grabanordnung stellt die Hecke einen wichtigen Schutz für die Intimsphäre der Grabbesucher dar. Bei Friedhöfen ohne Hecken sind die Gräber immer in einer Richtung ausgerichtet.

·        Das Thema „eigene Wasserversorgung“ wurde nochmals diskutiert. Das Problem ist nicht eine geeignete Quelle zu finden, sondern die sehr hohen Kosten für die Ausweisung eines Wasserschutzgebietes.

Zum nächsten Stammtisch sind alle interessierten Bürger eingeladen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Christian Helget
Schriftführer


Der Chor der Parteifreien

Der Chor der Parteifreien Bürger Stephanskirchen begeisterte mit
der "Ode an die Freiheit", komponiert von Stephan Robens (am Klavier).
"Parteifrei meara sog i ned!"
"Alle guten Dinge sind drei: schwarz, rot, parteifrei!"

Begeisterte Zuschauer

Die Stephanskirchner Gemeindebürger und die Ortsparteien
zeigten großes Interesse. Zwei Bürgermeisterkandidaten
und viele aktive und ehemalige Gemeinderäte waren anwesend.

Thomas Hamberger wird von Stephan Robens begleitet

Thomas Hamberger in Begleitung von Stephan Robens.

Der voll besetzte Antrettersaal

Davon können die Parteien nur träumen:
Im Antrettersaal war zeitweise kein Platz mehr zu bekommen,
so groß war das Interesse an der starken Liste der Parteifreien.

Kabarett: Steckerlfisch mit Schlagsahne spielen Sketche von "Herbert & Schnipsi"

Kabarett vom Feinsten: Steckerlfisch mit Schlagsahne spielten
Sketche von "Herbert & Schnipsi"

Das Robens-Quartett

Musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch das Robens-Quartett.

Prominenz: Kinderbuchautor Ottfried Preußler (Bildmitte)

Prominente Zuschauer: In der Bildmitte ist der weltberühmte
Kinderbuchautor (Die Kleine Hexe, Der Räuber Hotzenplotz)
Ottfried Preußler nebst Gattin zu erkennen.

23.02.2002 Christian Helget




Auf ihrer Klausurtagung auf Frauenchiemsee haben die Parteifreien Bürger Stephanskirchen ihre Ziele für den kommenden Wahlkampf formuliert.
Sehr deutlich verwiesen sie dabei auf die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung, die weder parteipolitischem Gerangel noch bundespolitischer Polemik bedürfen. Stephanskirchner Bürger seien es leid, dass die Arbeit im Gemeinderat oftmals dem zänkischen Interesse Einzelner unterliege, was nicht zuletzt zur Polarisierung der Standpunkte führe.

Annies, Schneider, Weinhammer, Rothmayer

Im Kern der Klausurtagung wurden die Aufgaben des Gemeinderats aufgezeigt und über die Zukunftsgestaltung der Gemeinde aus der Sicht der Parteifreien Bürger diskutiert. 

Helget, Wenzel, Weber-Weidenschlager, Reuss, Bauer

So wollen die Parteifreien auch neue Projekte fördern, die die Unabhängigkeit der Gemeinde darstellen, wie z.B. die eigene Strom- und Wasserversorgung. Neben der wohlüberlegten Entwicklung der Ortsteile, unter Vermeidung weiterer Zersiedelung, soll die Ansiedlung und Ausweitung  von Handwerk und Kleinbetrieben sehr viel intensiver als bisher vorangetrieben werden. Der Grunderwerb bzw. die Mieten sollen bezahlbar bleiben, denn diese Betriebe schaffen heimische Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Tischer, Weinhammer, Rothmayer, Robens, Gaida, Hartl, Wörndl, Dörfler

Im Bereich Bildung, Familien und Soziales wird darauf gedrungen, bauliche Maßnahmen in Kindergärten und Schulen weniger bürokratisch, somit schneller und nicht zuletzt auch preis-werter durchzuführen. Die Parteifreien fordern nunmehr die Planstelle eines Jugendbeauf-tragten, der mit entsprechender beruflicher Ausbildung einerseits in den Problemfeldern Sucht, Jugendgewalt und Prävention tätig sein wird, andererseits aber auch die Bemühungen der zahlreichen Vereine zu koordinieren weiß. Für Senioren müssen weitere aktive Angebote geschaffen werden, um ihrem Wunsch nach sinnvoller Betätigung nachzukommen.

Tischer

Für die Landwirtschaft und den Naturschutz werden die Parteifreien gemäß ihrem Grundsatz zur Entwicklung und Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfelds die in der Öffentlichkeit bereits vieldiskutierten Schwerpunkte unterstützen: Bau eines örtlichen Schlachthofs, ortsnahe Versorgung (Simsseemarkt), weitere Fortführung der Pflegemaßnahmen für den Naturschutz, sparsamer Verbrauch von Grundstücken und ein klares Nein zur 3. Innbrücke.

Schneider, Wenzel, Weber, Reuss, Annies, Bauer

Der Spitzenkandidat der Parteifreien Bürger, Herbert Bauer, Liste 4 warb erneut für eine sachbezogene Arbeit im Gemeinderat, die über die Parteigrenzen hinaus auch die Ideen kontrovers denkender Ratsmitglieder zu würdigen weiß. Somit unterstrich er die Entschlos-senheit aller Kandidaten, offen im Dialog zu sein für eine vorausblickende Planung in Stephanskirchen.

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