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Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2012.
Ausbau Innleitenstraße "möglichst naturverträglich" 07.12.11
Eine
große Herausforderung stellt der geplante Ausbau der Innleitenstraße
und des Mühlthalweges in Stephanskirchen dar - nicht nur aufgrund der
Länge von über zwei Kilometern und der damit verbundenen Kosten von über
einer Million Euro, sondern auch aufgrund der Lage im sensiblen
Auengebiet am Inn.
Stephanskirchen - Von einem
"Mammutprojekt" sprach CSU-Ratsherr Karl Mair - eine Meinung, die der
Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung teilte. In der Tat handelt es
sich beim Ausbau der beiden Straßen um ein Vorhaben, das aufgrund seiner
Komplexität einmalig ist. Mit 20 Grundeigentümern muss Bürgermeister
Rainer Auer verhandeln, damit der Ausbau mit Banketten und Ausweichen
für den Begegnungsverkehr stattfinden kann.
Die
Rechtslage ist außerdem kompliziert: Die Innleitenstraße ist als
Gemeindeverbindung überwiegend im Eigentum der Kommune, durch die
geplante Entwässerungsmulde ist jedoch praktisch im gesamten Verlauf ein
Grunderwerb notwendig. Der Mühlthalweg ist als öffentlicher Feld- und
Waldweg gewidmet und befindet sich komplett im Privateigentum. Die
Unterhaltspflicht liegt derzeit bei den Anliegern, würde nach dem Ausbau
jedoch an die Gemeinde übergehen. Beide Straßen sind auf Fahrzeuge bis
3,5 Tonnen beschränkt.
Ihr Ausbau war für den Fall
versprochen worden, dass eine Einigung zum Lieferverkehr des
Abfüllbetriebes St. Leonhardsquelle erreicht wird. Dies ist vor
eineinhalb Jahren vor Gericht gelungen, die Lkw fahren - gesteuert über
eine Ampel - über Haidbichl an und ab. Die Innleitenstraße und der
Mühlthalweg haben durch den Schwerlastverkehr in den vergangenen Jahren
stark gelitten. Hänge, die abrutschen, Frostaufbrüche und Probleme mit
der Entwässerung haben nach Angaben des Planungsbüros Rappl für einen
"sehr schlechten Zustand" der Straßen gesorgt.
Trotzdem
ist ein Ausbau problematisch: Denn in das sensible
Landschafts-Schutzgebiet soll nicht mehr Verkehr gelockt werden. Es
handelt sich um eines der wertvollsten Naturräume am Inn - mit Auenwald,
Quellen, Feuchtwiesen, altem Baumbestand, Fischzucht und Parkanlagen
als Reste des ebenfalls noch vorhandenen Gillitzer Schlösschens. Die
Allee zu Beginn der Straße ist ebenso ein beliebtes Ausflugsziel für
Erholungssuchende wie Inndamm und Auenwald.
Das
Ingenieurbüro Rappl hat eine erste Entwurfsplanung entwickelt, die nach
Ansicht von Karl Mair dem reizvollen Ambiente gerecht wird. Geplant sind
auch Aussichtsplattformen für Wanderer und Radlfahrer, die zum Genießen
des Naturparadieses einladen.
SPD-Fraktionsvorsitzende
Margit Sievi zeigte sich trotzdem besorgt. Der Ausbau der Straße geht
ihr zu weit: Geplant ist eine Breite von vier Metern (einschließlich
Bankette). Die Notwendigkeit, für den Begegnungsverkehr
Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, erfordert jedoch stellenweise eine
Ausweitung. Margit Sievi kritisierte die Anzahl der geplanten Ausweichen
und deren ihrer Meinung nach zu lange und zu breite Ausgestaltung.
Teilweise öffne sich der Straßenraum bis zu sechs Meter, warnte sie. Die
geplante Versiegelung falle zu massiv aus, der Ausbau werde zur
"Luxussanierung".
Bürgermeister Rainer Auer wies
jedoch darauf hin, dass die Gemeinde erst am Beginn einer Planung stehe.
Es gehe derzeit nur darum, den Grundsatzbeschluss für den Ausbau zu
fällen, um in die Verhandlungen mit den Grundeigentümern einsteigen zu
können. Erst wenn sich dabei erste Ergebnisse abzeichnen würden, gehe es
in die Details. Geklärt werden müssten dann nicht nur die Anzahl der
Ausweichen, sondern auch noch Fragen nach weiteren Parkplätzen am
Baubeginn, die Form der Brückensanierung, die Regenwasserfassung und ein
möglicher Anschluss von Häusern an die zentrale Abwasserentsorgung
sowie eine Verschwenkung der Straße zur Verkehrsberuhigung.
Margit
Sievi und Christine Annies (Parteifreie Bürger) setzten angesichts der
ökologischen Diskussion einen Zusatz im Grundsatzbeschluss für den
Ausbau durch: Er soll "so naturverträglich wie möglich" stattfinden.
Damit konnten alle Fraktionen leben: Einstimmig befürwortete der
Gemeinderat die Baumaßnahme, deren Kosten in Höhe von über 1,166
Millionen Euro (ohne Grunderwerb) die Kommune ohne Anliegerbeteiligung
stemmen muss. duc.
Irritationen rund um Verkehrsinselbau Stephanskirchen
Stephanskirchen
- Die Kritik an der Bauausführung rund um die seit Jahren gewünschte
und endlich realisierte Verkehrsinsel am Ortseingang von Stephanskirchen
ist noch immer nicht verstummt. Auf Anfrage stellte sich im Gemeinderat
heraus, dass die von vielen Mitgliedern als zu groß empfundene
Teerfläche die Folge einer Informationspanne ist.Ziel
der Insel ist eine Beruhigung des Verkehrs auf der stark befahrenen
Staatsstraße. Die Gestaltung soll den Ortseingang optisch markieren,
Autofahrer dazu bewegen, den Fuß vom Gas zu nehmen und Fußgängern die
Querung erleichtern. Diese 100.000 Euro teure Maßnahme hatte die Kommune
finanziell alleine gestemmt, weil die Verkehrs- und Fußgängerfrequenzen
für eine Kostenübernahme durch das Staatliche Bauamt nicht ausgereicht
hatten.Bei der Planung waren Gemeinde und
beauftragtes Büro jedoch davon ausgegangen, dass der Bereich für die
Insel schon außerhalb des Ortstaferls liegt. Die Insel und die
Fahrbahnaufweitungen mussten deshalb nach den vom Staatlichen Bauamt
geforderten Mindestmaßen für Tempo 70 ausgerichtet werden.
Ein
"trostloser Teerbrei" sei entstanden, hatte sich nach der
Fertigstellung unter anderem Zweiter Bürgermeister Jürgen Richter (CSU)
geärgert. Nach Ansicht von Christian Helget (Parteifreie Bürger)
verleitet die Gestaltung zum Rasen. Damit habe die Verkehrsinsel genau
das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich ihr Ziel gewesen sei. "Da
ist ein echter Bock geschossen worden", schimpfte Helget.
Auf
seine Anfrage stellte sich im Gemeinderat heraus, dass der gesamte
Bereich 16 Quadratmeter kleiner hätte ausfallen können, weil noch
während der Bauzeit das Ortsschild nach außen gesetzt worden sei.
Deshalb gilt in diesem Bereich jetzt Tempo 50, nicht 70, hätte die
Straßenaufweitung rund um die Insel schmaler geplant werden können.
"Hätten
wir vom Versetzen des Taferls gewusst, hätten wir kleiner bauen
können", teilte Bürgermeister Rainer Auer mit. Kommune und Planer seien
vom Sachverhalt überrascht worden. In den vergangenen Jahren hatte das
Landratsamt als Genehmigungsbehörde die Versetzung des Ortsschildes nach
außen wiederholt abgelehnt, war nun anscheinend umgeschwenkt.
Dem
längeren Geltungsbereich für Tempo 50 - stets gefordert, nun endlich
erreicht - steht der Gemeinderat natürlich positiv gegenüber. Helget
sieht jedoch angesichts der breiten, auf Tempo 70 ausgerichteten
Teerfläche rund um die Insel die Notwendigkeit, die Einhaltung von 50
km/h mit dem elektronischen Zeigefinger am Ortseingang zu kontrollieren.
Herbert Bauer, Fraktionsvorsitzender der Parteifreien Bürger, schlug
außerdem weitere gestalterische Maßnahmen vor, um eine Torsituation zu
schaffen. Als positives Beispiel nannte Richter den Ortseingang an der
Riederinger Straße.
duc/Oberbayerisches Volksblatt 07.07.11
Ausbau Spange Schloßberg/Gehering
Entlastung oder Büchse der Pandora?
31.03.11
Stephanskirchen - Die T-Kreuzung
in Schloßberg/Gehering stellt einen der neuralgischsten Punkte in
Stephanskirchen dar: Rückstaus und der Lärm des Schwerlastverkehrs
plagen seit Jahren die Anlieger.
Mehrheitlich hat sich der
Gemeinderat deshalb dafür stark gemacht, die Verbindungsspange zwischen
Umgehung und Vogtareuther Straße der höchsten Ausbaudringlichkeitsstufe
zuzuordnen. Doch es gibt auch warnende Stimmen.
Die CSU-Fraktion
hatte bereits im September beantragt, den Ausbau der Spange in Angriff
zu nehmen und eine Planungsstudie für die Trasse in Auftrag zu geben.
Bei den Haushaltsberatungen wurden die Anträge zurückgestellt, weil die
Gemeinde die Aufstellung der neuen Prioritätenliste für den Ausbau der
Staatsstraßen abwarten wollte. Dieser Plan listet alle geplanten
Vorhaben des Freistaates bis 2020 auf.
Mittlerweile liegt die
Prioritätenliste vor: Die Verbindungsspange zwischen Umgehungsstraße und
Vogtareuther Straße ist danach erst nach 2020 vorgesehen, teilte
Bürgermeister Rainer Auer im Gemeinderat mit. Damit ist die Chance, in
den nächsten zehn Jahren Planung und Bau zu erreichen, noch nicht ganz
vom Tisch, berichtete er von einem Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt
Rosenheim. Denn der Regionale Planungsverband kann Maßnahmen aus dem
eigenen Bereich noch mit anderen Projekten auf der Dringlichkeitsliste,
die ähnliche Kosten verursachen, tauschen.
Dafür ist jedoch ein
Signal aus der Gemeinde Stephanskirchen notwendig. Sie muss den
Planungsverband auffordern, die Spange doch noch in die höchste
Dringlichkeitsstufe einzureihen, so Auer. Eine entsprechende
Aufforderung soll an den Freistaat Bayern und den Planungsverband gehen,
beschloss der Gemeinderat mit zwölf zu sieben Gegenstimmen. Sie kamen
von der SPD, von Christian Helget, Herbert Bauer und Christine Annies
von den Parteifreien Bürgern.
Tatsache ist: Bei der Spange handelt
es sich um eine relativ kleine Baumaßnahme. Sie kostet "nur" etwa 1,5
Millionen Euro. Die mögliche Trasse verläuft von der Vogtareuther Straße
über das Kiesgrubengelände zur Umgehung. Die Mehrheit der Befürworter
des Baus sehen darin eine wichtige Maßnahme zur Verkehrsentlastung von
Schloßberg und Gehering. Die dortige Verkehrslage habe sich zu einer
"Zumutung" für die Bürger entwickelt, zeigte sich CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Rolf-Jürgen Löffler überzeugt.
Doch die SPD-Fraktionsvorsitzende
Margit Sievi erneuerte ihre Warnung, mit dem Bau der kleinen Spange
"die Büchse der Pandora zu öffnen". Margit Sievi ist überzeugt, dass die
Maßnahme eine Signalwirkung für die vom Gemeinderat abgelehnte Dritte
Innbrücke darstellt. Sie ist außerdem der Meinung, dass mit dem Bau der
Spange weiterer Schwerlastverkehr angelockt wird ("Wer Straßen sät, wird
Verkehr ernten") und befürchtet die Zerschneidung eines
Gemeindegebietes durch die neue Straße.
Rückendeckung erhielt die SPD-Fraktionsvorsitzende
von Christian Helget von den Parteifreien Bürgern. Auch er ist
überzeugt, die Gemeinde gebe mit ihrer Unterstützung "eine Steilvorlage
für die Dritte Innbrücke", ziehe mit der Spange nur weiteren
Schwerlastverkehr an.
Bürgermeister Auer wies jedoch darauf hin,
dass der Schwerlastverkehr bereits vorhanden sei und den Status Quo
darstelle. Die Anlieger müssten deshalb entlastet werden. Und dies könne
nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente durch eine Spange geschehen.
Anträge
der SPD, stattdessen einen Minikreisel mit Überfahrmöglichkeit für Lkw
zu errichten, seien nicht zu realisieren, so Verwaltungsgeschäftsführer
Georg Plankl. Das Straßenbauamt erstelle keine Minikreisel an
Staatsstraßen.
Josef Grabmayr von der SPD will das Nein des
Straßenbauamtes zum Minikreisel jedoch nicht akzeptieren. In anderen
Landkreisen würden solche Maßnahmen durchaus realisiert, nur in
Rosenheim "nach Gutsherrenart" durch das Staatliche Bauamt stets
abgeschmettert, ärgerte er sich.
Hans Kink von der CSU ärgerte
sich ebenfalls - allerdings über die "Angstzustände", die die SPD in
punkto Dritter Innbrücke beherrschen würden. Das extrem teure Bauwerk
werde angesichts der leeren Staatskassen auch in näherer Zukunft nicht
kommen, die kleine Spange jedoch eine schnelle Lösung der
Verkehrsproblematik in Schloßberg und Gehering ermöglichen.
duc/Oberbayerisches Volksblatt
Letzte Aktualisierungen:
17.12.2011 - Aktuelle Presse 25.03.2011 - Einladung Jahreshauptversammlung am 30.03.2010 (16. ST) 05.02.2010 - Aktuelle Presse 13.01.2010 - Einladung Jahreshauptversammlung am 20.01.2010 (15. ST) 30.05.2009 - Aktuelle Presse 09.03.2009 - Einladung Jahreshauptversammlung am 25.03.2009 (14. ST) 15.09.2008 - Einladung zum 13. Stammtisch am 17.09.2008 19.05.2008 - Neuer Gemeinderat und Ausschüsse 2008 07.04.2008 - Berichte zur Wahl in das Pressearchiv verschoben 03.03.2008 - Ergebnisse der Wahl 29.02.2008 - Aktuelle Nachrichten, Link zum Probestimmzettel 19.02.2007 - Einladung Abschlußveranstaltung 10.02.2007 - Neue Nachrichten und Leserbrief auf OVB Bericht vom 9.2.2008 26.01.2007 - Neue Nachrichten aus dem OVB 11.01.2008 - Alle Termine 08.01.2008 - Neue Meldungen hinzugefügt 17.12.2007 - Fotos von der Klausurtagung am 15.12.2007 in Ecking 15.12.2007 - Kandidatenliste aktualisiert 08.12.2007 - Anträge zum Haushalt 2008 02.12.2007 - OVB Bericht - Christian Helget tritt an, Fotos Versammlung 22.11.2007 - Liste 2008 04.11.2007 - Presseberichte aktualisiert 03.11.2007 - Jahreshauptversammlung und Klausur - Einladungen 23.04.2007 - Preisausschreiben abgeschlossen - Namen werden ausgewertet 14.04.2007 - Preisausschreiben: Name für Senioren- und Pflegeheim 03.03.2007 - Einladung Stammtisch 17.12.2005 - Presse - Sorgen um Entwicklung der Kaltmieten 19.08.2005 - Presse - Genug Wohnraum für sozial schwache Bürger? 15.06.2005 - 9. Stammtisch 12.03.2005 - Neuer Vorstand (Wahl vom 24.11.2004) 21.11.2004 - Einladung zur Jahreshauptversammlung 06.05.2004 - Einladung 7. Stammtisch 15.11.2003 - Einladung Jahreshauptversammlung und 6. Stammtisch 20.06.2003 - Einladung BHKW Besuch (5. Stammtisch) 16.04.2003 - Einladung 4. Stammtisch 13.11.2002 - Einladung Jahreshauptversammlung und 3. Stammtisch 10.09.2002 - Einladung 2. Stammtisch 07.06.2002 - 1. Stammtisch 13.03.2002 - Ergebnis Wahl 2002 23.02.2002 - Bericht Antrettersaal und Links
83071 Stephanskirchen, Landkreis Rosenheim, Oberbayern. Ortsteile: Baierbach, Eckenholz, Eichbichl, Eitzing, Entleiten, Fussen, Gehering, Graben, Grasweg, Haiden, Haidholzen, Hofau, Hofleiten, Hofmühle, Högering, Höhensteig, Innleiten, Kieling, Kleinholzen, Kohlhaufmühle, Kragling, Kreut, Kronstauden, Krottenhausmühle, Lack, Landl, Landlmühle, Lauterbacherfilze, Leiten, Leonhardspfunzen, Murnau, Neumühle, Oed, Pulvermühle, Puster, Reikering, Schloßberg, Schömering, Sims, Simserfilze, Simssee, Sonnenholz, Stephanskirchen, Waldering, Weinberg, Westerndorf, Westerndorferfilze und Ziegelberg.
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